Start der Aktionswoche – Themenabend zu Armut in Münster

Armut ist ein drängendes Problem – auch in Deutschland. Die KSHG Münster will sich daher heute Abend mit dem Thema Armut aus verschiedenen Perspektiven beschäftigen. Was bedeutet Armut und wann ist ein Mensch arm? Wo erleben wir Armut auch in einer Stadt wie Münster? Was kann und muss die Politik tun und welche Verantwortung tragen wir als Christen?

Zur Diskussionsrunde kommen vorbei:
Thomas Mühlbauer (Haus der Wohnungslosenhilfe)
Bruder Stefan Walser (Kapuziner)
Theresa Neunes (Caritas Münster)

Kontakt: Brockmann-b[at]bistum-muenster.de

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Weihnachten steht vor der Tür – Leipzig mit Frühstart

Nur eine Viertelstunde von der Leipziger KSG entfernt liegt Obdachlosen-Kontaktstube „Oase“, in der Studierende den 24. Mai zum Weihnachtstag gemacht haben. Eine Begegnung auf Augenhöhe war das Ziel, der Weg dazu erforderte Armschmalz. Gemeinsam mit Mitarbeiter*innen und Gäste der Oase haben KSGler*innen die Kontaktstube auf Hochglanz gebracht und den Putzlumpen geschwungen. XYZ, Organisatorin in der KSG erklärte, warum die Aktionswoche „Weihnachten ist alle Tage“ in Leipzig offene Türen einrannte: „…“.
Nach getaner Arbeit schlenderte man gemeinsam rüber in die KSG, wo der Abend beim Grillen einen geselligen Ausklang fand. Mehr als xx Mitglieder der Gemeinde waren beteiligt, was Oasenleiter Marcus Zschornack ein Lächeln aufs Gesicht zauberte: „…“. In Leipzig hat die soziale Arbeit in der Gemeinde eine lange Tradition, ein Arbeitskreis führt regelmäßig Projekte durch steht für weitere Planungen schon in den Startlöchern.

Filmabend in Eichstätt

Studierende der Eichstätter KHG und die lokale Hochschulgruppe des Cusanuswerks wollen sich im Rahmen der Aktionswoche „Weihnachten ist alle Tage“ mit einem Filmabend und einer Spendenaktion einbringen. Gemeinsam mit dem Referat Flüchtlingshilfe der Malteser und dem Zentrum Flucht und Migration der Uni wird während der Aktionswoche der Film „Global Family“ gezeigt. Erzählt wird die Geschichte einer somalischen Familie, die vor den Bürgerkriegswirren fliehen musste und sich in der ganzen Welt verstreut wiederfand. Nicht nur für sie stellt sich die Frage: Was bedeutet Familie? Und was ist Heimat?
Neben dem Film, der die Entbehrungen der Fluchterfahrung eindrucksvoll vor Augen führt, findet während der gesamten Themenwoche eine Spendenaktion statt. Bei zwei KHG-Veranstaltungen sowie an drei Tagen rund um die Uni sollen Geld- und Sachspenden gesammelt werden. Damit will man einerseits Geflüchtete unterstützen, die Anwaltskosten tragen müssen oder nach der Abschiebung mittellos in ihre Heimat zurückkehren. In Form von Kosmetika oder Kaffee soll aber auch der Alltag der Menschen verbessert werden.
Cusanusgruppe und KHG freuen sich über viele Interessierte und Unterstützer*innen!

Der heiligen Elisabeth nacheifern

Mit ein bisschen Verspätung organisieren in Marburg KHG und Cusanusgruppe eine Weihnachtsaktion im Rahmen der Aktionswoche. Am 7. Juli feiert die Stadt den Geburtstag der heiligen Elisabeth von Thüringen, die bis heute ein Vorbild für Großzügigkeit und Armenfürsorge ist. In einer ökumenischen Kooperation mit zwei Marburger Gemeinden wird ein Bankett ausgerichtet, bei dem Marburger*innen in allen Lebenslagen eingeladen sind.
Alex Cramer, Marburger Projektkoordinator erzählt: „Die Idee, sich den Feierlichkeiten zum Elisabethgeburtstag anzuschließen, kam uns schon früh. Sie ist wirklich eine städtische Institution, die als Vorbild dient. Gemeinsam auch mit den sozialen Trägern wollen wir zeigen, dass Bedürftige zu uns in die Mitte der Gesellschaft gehören, nicht an den Rand! Das Elisabethbankett will bewusst Begegnung schaffen, daher wollen wir auch ein kleines Programm aufziehen, um Menschen ins Gespräch zu bringen, die sich sonst nicht treffen. Wir hoffen mal ganz kühn auf 150 Gäste.“
Kontakt: alex@khg-marburg.de

Weihnachten steht vor der Tür!

Ab Montag, 18. Juni, finden eine Woche lang in über 20 deutschen Städten die von KHG und Cusanusgruppen organisierten Aktionen für und mit bedürftigen Menschen statt. Die Palette reicht von Spendenaktionen und Vorträgen über Grillfeste und Banketts, bei denen Begegnung im Mittelpunkt stehen soll. Auslöser der Aktionswoche war die Debatte, wie wir als Gesellschaft, aber auch als junge katholische Student*innen mit der überall sichtbaren und präsenten Armut, Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit auch an unseren Studienorten umgehen.

Besonders in der Adventszeit steigen das öffentliche Interesse und das Spendenvolumen, unsere Verantwortung und Nächstenliebe sind allerdings nicht feiertagsgebunden, was uns zu der Aktionswoche ein halbes Jahr nach bzw. vor Weihnachten motiviert.

Die Hochschulgemeinden und -gruppen konnten ohne starre Vorgaben ihrer Kreativität freien Lauf lassen, wodurch ein bunter Mix an tollen Ideen entstanden ist. Weihnachten ist nicht nur alle Tage, sondern auch allerorte. Vor, während und nach der Aktionswoche halten wir euch über die Aktionen auf dem Laufenden und liefern neue Ideen für weitere Veranstaltungen!